Leseproben für kleine Schmökerratten
- Kinderbücher von Indie-Autoren

Dienstag, 27. Juni 2017

Peter, der kleine Katzen-Kommissar von Britta Banowski

Ein Kinder-Krimi


Kurzbeschreibung

Peter, ein kleiner Hauskater mit kommunikativ starken Eigenschaften, übernimmt die Arbeit der Polizei. Eine Entführung eines ausländischen Mädchens macht ihn neugierig, und weil er helfen will, holt er sich immer die Hilfe, die er gerade braucht, auf ganz eigene Art und Weise. Dabei findet er tierische Freunde, die ihn unterstützen.

Aber es kommt auch noch zu einer Geiselnahme auf See, weil Peter eigentlich Urlaub machen möchte, muss nebenbei einen Pinguin aus einem Container befreien und Delphine, sowie die Bundeswehr und auch ein Professor der Uni Berlin helfen bei den Ermittlungen

Dieses Buch ist der Anfang einer Krimi-Serie.

Britta Banowski sein Frauchen ist immer da, wenn Peter Hilfe braucht. Sie ist und bleibt sein „Zu Hause“, ihr ist er treu und er beschützt sie. Britta Banowski aus Hannover ist Katzenhalterin und besitzt nicht nur Peter, sondern noch zwei andere Katzen. Sie versteht die Sprache der Katzen, weil sie jahrelange Erfahrung mit ihnen hat. Im Krimi selbst hält sie sich im Hintergrund, weil Peter von allein die Ermittlungsarbeit übernimmt, durch seine eigene Neugier.
Erhältlich bei Amazon.


1. Ich stelle mich erst einmal vor

„Gestatten?, ich bin Peter, ein ganz normaler Hauskater.
Ich habe braun getigertes Fell und bin recht klein, für einen Kater meiner Sorte, was soviel heißt wie englisch Kurzhaar-Katze.
Mein Fell ist zwar nicht so seidig, wie das einer Perser-katze, aber es glänzt, wenn man darüber streicht.
Eigentlich bin ich nichts besonderes, aber mein Gespür für kriminalistische Detektiv-Arbeit und Beobachtungsgabe habe ich schon früh erkannt.
Denn wir Katzen können im Dunklen viel mehr sehen, als Ihr Menschen und haben dazu noch vier mal mehr Geruchsnerven in unserer Nase, als Ihr.
Und gerade deshalb ist kein Dieb, Erpresser, Einbrecher oder ähnlicher Krimineller vor mir sicher.
Und eine besondere Eigenschaft machte mich zu einem sprechenden Kater, ich kann mich durch mauzen verständigen, ählich, wie sich Menschen unterhalten, aber eben nur fast.
Ich wohne bei meinen Besitzern, einem Ehepaar mittleren Alters und habe sogar ein paar nette Damen um mich herum. Darf ich vorstellen? „Sissi ist meine Schwester, eine zierliche Katzendame aus der Familie der Karthäuser-Katzen und „Trixi“,eine schwarz-weiß gemusterte Katzendame, älter als ich, und meine stets ergebene Chefin, denn sie war vor uns in dieser Familie, und sie sind es, die ich mit allen Mitteln beschützen werde.
Ich zog zu dieser Familie, weil Trixi ihre anderen beiden Kater ziehen lassen musste, was so viel heißt wie, sie sind schon gestorben, aber jeder muss einmal gehen, und so blieb sie allein zurück, und war total unglücklich.
Als wir, Sissi und ich, dann eines Abends bei der Familie ankamen, mussten wir uns erst aneinander gewöhnen, das ist so üblich in der Katzengesellschaft, denn jeder von uns hat eine bestimmte Rolle und seinen bestimmten Rang und den hat er sein ganzes Leben zu     befolgen.
Nun, diese Familie hat auch eine große Terasse, auf der ich mich mit meinen Damen im Sand wühlen, aus einem großen Trog Wasser trinken oder auch mal am Apfel-Baum unsere Krallen wetzen kann.Und dort sitze ich, und beobachte die Leute, die vorübergehen, Kinder, die im Sand spielen, deren Eltern, die auf einer Bank sitzen und sich unterhalten. Aber eines Tages geschah etwas, womit ich nicht gerechnet habe, oder was ich nicht voraussehen konnte.

Mein erster Fall beginnt

Eines Tages, ich saß wie jeden Tag vorne am Terassen-Tor, hörte ich ein leises Wimmern, nicht laut, aber so dass meine guten Katzenohren es hören konnten.
Ich wollte natürlich wissen, was das war, ob jemand Hilfe braucht, oder so.
Also sprang ich über das Tor und ging dem „Wimmern“ entgegen.
Katzen sind von Natur aus ja neugierig.
Erst einmal musste ich ja das Geräusch orten, damit ich wusste, aus welcher Richtung dieses „Wimmern“ kam.
Ich ging also über den Spielplatz, als das Geräusch immer lauter und deutlicher wurde.
Der Spielplatz ist eigentlich nur ein großer Sandkasten aber groß genug, dass mehrere Kinder sich nicht in die Quere kommen beim Buddeln.
„Hilfe, Hilfe!“, jetzt hörte ich deutlich eine Mädchen-Stimme, die immer wieder diese Worte rief.
„Braucht dort jemand Hilfe?“, dachte ich noch, und stand plötzlich vor einer Eingangstür, mit großen Fenstern, aber die war leider verschlossen.
Diese Einganstür gehört zu einem großen weißen Haus, mit mehreren Mietparteien.
Erst hatte ich ja auch Angst, weil ich nicht wusste, was mich erwartete, aber als die Tür dann von innen aufgestoßen wurde, und das „Hilfe“-Rufen immer lauter wurde, besiegte ich meine eigene Furcht, und ging immer meiner kriminalistischen Nase, und meinem Bauchgefühl nach.
Ich ging instinktiv erst runter in die untere Etage.
Denn meist werden Menschen in Kellerräumen festgehalten, und versteckt, das sagte mir mein Verstand.
Und der sollte mich wieder einmal nicht betrügen.
Dort war es dunkel und nur meine Schnurrhaare verrieten mir den Weg.
Das Rufen wurde immer lauter, aber ich konnte ja nichts sehen, geschweige denn reagieren.
Als ich aber vor einer Metall-Tür stand wurde das Rufen zwar lauter, aber ich kam dort nicht rein.
Ich kratzte, miaute und versuchte alles, diese Tür zu öffnen, aber alle Versuche scheiterten kläglich, denn meine Kraft reichte einfach nicht aus, diese große Tür aufzumachen.
„Was also tun?“, dachte ich noch, aber im gleichen Moment  hörte ich Schritte, die die Treppe herunterkamen.
Tapp- Tapp- Tapp, machte es und kamen immer näher, mir wurde wieder richtig mulmig zumute.
„Jetzt nur schnell weg!“, dachte ich, und flugs schlich ich typisch nach Katzenart die Treppe runter, und verbarg mich erst mal unter dem Treppenvorsatz, damit man mich nicht sehen konnte.
Als die Schritte immer näher kamen, nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und rannte an einer Person vorbei hoch in die Etage, wo ich herkam und.... „Gott sei Dank, die Tür steht noch offen“, dachte ich, und rannte durch die offen gelassene Glastür nach Hause.
Mein Frauchen hatte bereits die Balkon-Tür wieder geschlossen, denn es war ja schon etwas dunkel geworden.
Also wartete ich geduldig, bis sie die Tür wieder
aufmachte und mich herein ließ.
Drinnen in der Wohnung, wurde auch ich immer unruhiger, denn ich wollte ja dem Mädchen helfen, was da unten im Keller gefangen war.
„Aber wie spreche ich mit meinen Besitzern, die kein Wort auf Katzensprache verstehen?“
Ich miaute, jammerte, lief im Zimmer hin und her, kratzte wieder und wieder an der Balkon-Tür, bis mein Frauchen mich fragte: „Peter, was hast du denn?“
Ich miaute wieder und kratzte wieder an der Scheibe, als mein Frauchen mir folgte.
Denn ich schaute mich immer wieder um, ob sie mir auch folgt.
Als die Tür aufging, sprang ich, wie von einer Tranantel gestochen, wieder über das Terassen-Tor und lief zu der Stelle, wo ich das „Hilfe, Hilfe das erste Mal gehört hatte.
Abermals stand ich vor der Glastür, und miaute ganz fürchterlich.
Jetzt erst wurde meinem Frauchen bewusst, das irgend etwas nicht stimmte.
Sie kam hinter mir her, in der Hoffnung was heraus zu finden, und den Grund für meine komischen Gebaren zu erfahren.
„Was hast du denn!“ fragte sie mich abermals, aber ich lief unruhig hin und her, immer an ihren Beinen anschmiegend, so als wollte ich ihr sagen: „Hier braucht jemand Hilfe!“ aber ich kann das nicht alleine.
Ich bin nur eine Katze, du als Erwachsene Frau kannst mir jetzt die Tür aufmachen, oder eine Lösung finden, die Tür zu
öffnen.
Ich wusste, dass mein Frauchen mal als Pflegerin gearbeitet hat, und so meistens erst klingeln musste, um sich Zutritt zum Haus oder zur Wohnung zu verschaffen.
„Bitte öffnen Sie!“ „Hier ist die Polizei!“ rief mein Frauchen durch den Sprechfunk unten am Klingelschild.
Das stimmte natürlich nicht, aber eine andere Lösung hatte auch mein Frauchen gerade nicht parat.
Der Summer der Tür war zu hören, und die Tür ging auf, ich schlich hinein und mein Frauchen folgte mir.
„Wo willst du denn hin?“ fragte mich meine Besitzerin wieder, aber ich war schon in Gedanken bei dem Mädchen, das um Hilfe gerufen hatte.
Ich lief langsam, wie vorher, auch die Treppe hinunter, und da war es wieder das Rufen „Hilfe, Hilfe!“.
Erst jetzt verstand mein Frauchen, warum sie mir folgen sollte.
Sie zog an der Stahltür, aber auch sie bekam sie nicht auf.
„Ich muss jemanden finden, der einen Schlüssel für diese Tür hat!“ sagte sie mir noch, aber sie war schon schnurstracks nach oben gelaufen und fragte jetzt im ganzen Haus nach, ob irgend jemand einen Schlüssel besaß, der zu dieser Stahltür passte.
Ein Mann in diesem Haus war es dann auch, der meinem Frauchen den Schlüssel gab, der zu dieser Stahltür gehörte und wir endlich nachschauen konnten, was da immer um Hilfe rief.

Wir gingen beide hinein, in eine unbekannte, dunkle Welt.
Unten rauschte es, weil die Heizungsanlage ja schon angestellt war.
Aber das war nicht alles.
In diesem Kellergewölbe, was größer war, als wir es vermutet hatten,  waren ein paar Nieschen und da gab es auch Türen, die dunkel angestrichen, einem noch mehr Angst machten, als wir sowie so schon hatten.
Wir gingen vorsichtig, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, das kleine Mädchen zu finden, was um Hilfe gerufen hatte.
Aber gerade jetzt, wo wir sie nur am Rufen hätten orten können, blieb es ruhig.
Uns blieb nichts weiter übrig, als erst mal nach einem Licht Ausschau zu halten, denn Streichölzer waren auf die Dauer aufgebraucht.
Sie dachte nach und kam auf die Idee, das Handy-Licht zu benutzen, und das tat sie dann auch.
Also unternahm mein Frauchen die Initiative, und rief in die Dunkelheit: „Wo bist Du?“
„Hier!“, antwortete es erst leise, aber je näher wir durch die dunklen Gewölbe liefen, immer lauter werdend.
„Wo?“ „Wir können dich nicht finden!“ Und sie leuchtete in die Richtung, aus der die Rufe kamen.
Hinten an der letzten Tür angekommen, rief es wieder, und jetzt direkt vor uns „Hier!“.
„Ok, Wir haben dich gefunden, aber die Tür ist auch verschlossen, wie die anderen vorher, wir müssen eine Lösung finden, dich dort herauszuholen!“, antwortete mein Frauchen, mit beruhigender Stimme. so als wollte sie nicht nur meine Angst, sondern auch ihre eigene vor anderen verbergen.
Im Schein des Handy-Lichts erblickte sie eine Brechstange, die an die Wand gelehnt war.
„Ah, ich habe hier ein Brecheisen gefunden, und versuche jetzt zu dir rein zukommen“, sagte mein Frauchen.
Sie nahm mit beherztem Griff die Brechstange in beide Hände und versuchte, das Schloss, welches dort verschlossen baumelte, zu lösen.
Auf einmal knackte es, und das Schloss samt Scharnier fiel zu Boden.
Ganz langsam, löste mein Frauchchen den restlichen Verschluss von der Tür, und zog langsam und bedächtig die Tür auf.
Sie leuchtete den Raum ab, und sah hinten in der hintersten Ecke ein kleines Mädchen sitzen, die Beine mit den Armen umfassend, und zitternd vor Angst und vielleicht auch Kälte.
Denn es war ja schon Ende Oktober, die warmen Tage waren längst vorbei, aber das Mädchen war nur mit einem Sommerkleid bekleidet, so wie man es an sehr heißen Tagen trägt.
„Wer bist du, und wie kommst du hier her?“, fragte mein Frauchen das vor ihr sitzende Mädchen.
Ich schnurrte um die Beine des Mädchens, damit ihr wärmer wurde, und versuchte sie auf meine ganz eigene Art zu beruhigen.
Das schien auch seine Wirkung nicht zu verfehlen, und sie fing auf einmal an zu erzählen:

Britta Banowski wurde 1969 im brandenburgischen Schwedt als älteste Tochter einer ganz normalen Arbeiter-Familie geboren. Sie absolvierte in der DDR 10 Jahre die Polytechnische Oberschule und erlernte den Beruf einer Elektronikerin. Britta hat 3 Söhne. Bedingt durch Arbeitssuche zog sie 2003 mit ihrer Familie nach Hannover. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Altenpflegerin und arbeitete in diesem Beruf bis das Schicksal erneut zuschlug.
 
Hin und wieder schrieb Britta Banowski Gedichte, die sich mit der Zeit in ihrer Schublade stapelten. So beschloss sie im Dezember 2015 den ersten Teil der "10-Minuten Gedichte“ zu veröffentlichen.
Und nach 6 Monaten wurde auch Teil 2 dieser 10-Minuten Gedichte veröffentlicht.
Diese Gedichte sind jeweils in 10 Minuten entstanden und sollen zum Schmunzeln - aber auch zum Nachdenken - einladen. Jedes Gedicht beinhaltet eine Pointe. Mittlerweile hat sie das Genre gewechselt und schreibt Kinder-Krimis „Peter, der kleine Katzenkommissar" kam am 10.4. 2017 über den Brokatbook-Verlag in die Läden

Aber Britta Banowski kann noch mehr. Sie betreibt aus jahrelanger Familientradition Naturheilkunde, stellt selbst aus Heilkräutern Liköre und eigene Heil-Öle her, und gibt Tip`s und Ratschläge bei Erkrankungen wo nicht unbedingt ein Arzt helfen kann. Sie weiß, welches Heilkraut wo und wie im Körper wirkt und wie es angewendet werden sollte und kann. Dies erlernte sie bei ihrer Großmutter und später im Selbstversuch. Was sie nicht weiß, liest sie nach und erkundigt sich fachlich
Deswegen trägt sie das Pseudonym "Die singende Kräuterhexe" unter diesem Namen betreibt sie einen eigenen Youtube-Kanal

Dienstag, 20. Juni 2017

Geschichten unterm Regenschirm von Christina Stöger

Klappentext:
Können Regenschirme sprechen? Haben Steine ein Herz?
Ihr wisst es nicht?
Dann lasst euch von diesen sechs zauberhaften Geschichten in eine Welt voller Fantasie entfuhren. Begleitet einen neugierigen Regenwurm auf seinem gefahrlichen Ausflug, jagt mit drei
Mause-Detektiven einen Kirchendieb, bangt mit dem Marienkafer um seinen verlorenen Punkt und fühlt mit einer hungrigen Schnecke. Diese sechs wundervoll illustrierten Geschichten sind nicht nur fur Kinder zum Vorlesen und Selberlesen geeignet, sondern auch für junggebliebene Erwachsene, die nicht verlernt haben, mit dem Herzen zu sehen.
Erhältlich bei Amazon.



Umbri, der Regenschirm
 
Mein Name ist Umbri und ich bin ein Regenschirm. Hört mir zu, dann erzähle ich euch meine Geschichte und die meiner Freunde. Ihr wundert euch sicher, dass ich sprechen und euch von meinem Abenteuer erzählen kann, stimmt's? Ja, mich wundert das auch, das könnt ihr mir glauben. Normalerweise können Gegenstände nämlich nicht sprechen. Nur manchmal passiert es, dass Dinge zum Leben erwachen und die Menschen sie hören können. Dazu braucht es viel Fantasie und ein reines Herz voller Liebe, Licht und Vertrauen.
* * *


 Zu dem Zeitpunkt, als meine Geschichte begann, befand ich mich in einer großen, zugigen Halle, zusammen mit ganz vielen anderen Schirmen. Ich spürte das harte Gummi der Transportbänder unter meinem hölzernen Rücken und hörte die tiefen Stimmen der Männer, die uns ›betreuten‹. Nun, sagen wir mal, sie waren so etwas wie Geburtshelfer. Wobei man bei Regenschirmen weniger von Geburt, als von Produktion spricht.
Einfach ausgedrückt: Sie stellten uns her. Immer wieder konnte ich ein Wort ganz genau verstehen: ›Umbrella‹. Ich wusste intuitiv, dass dieses Wort ›Regenschirm‹ bedeutete und beschloss daher, dass dies wohl mein Name war. Menschen brauchen für alles Namen und so hatte ich nun auch einen. ›Umbrella‹, klingt doch wirklich schön, oder? Allerdings war er mir zu lang. Daher wählte ich den Spitznamen ›Umbri‹.
Natürlich wisst ihr, wie ein Regenschirm aussieht und habt ganz bestimmt auch einen bei euch zu Hause. Ich jedenfalls bestehe aus einem langen Stock, an dem die Männer mir acht Streben befestigten. Sozusagen meine Arme. Darüber wurde ein buntes Dach aus dickem, wasserdichtem Stoff gespannt, das den Regen abhalten soll. Ich fühlte mich wirklich sehr schön und hätte sofort meine Aufgabe als Schirm aufnehmen können, doch die Männer hatten andere Pläne. Ich wurde wieder zusammengefaltet, bekam eine durchsichtige Hülle aus Plastik über mich gestülpt und wurde, mit tausend anderen meiner Sorte, die ebenso aussahen wie ich, über ein Fließband geschoben. Nach und nach landeten wir, einer nach dem anderen, in einem Pappkarton. Dicht an dicht lag ich zusammen mit meinen Brüdern und Schwestern in der Finsternis und wartete darauf, was mit uns geschehen sollte. Der Karton wurde geschlossen, hochgehoben und auf einen Wagen geladen. Durch einen kleinen Schlitz im Deckel des Kartons, konnte ich all das erkennen. Doch plötzlich wurde es dunkel um mich herum und die lange Reise begann. Innerlich angespannt, versuchte ich, es mir so bequem wie möglich in dieser Kiste zu machen. Ich wusste schließlich nicht, wie lange ich hier liegen musste, bevor ich endlich meine Arbeit als Regenschirm aufnehmen konnte.
»Aua!«, hörte ich plötzlich ein helles Stimmchen neben mir. »Mach dich doch nicht so breit«, maulte ein anderer Schirm.
Ich erschrak. Auch dieser konnte sprechen? War ich doch nicht so besonders, wie ich dachte? Das musste ich wissen. Daher drehte ich mich ein Stückchen zur Seite und sagte in die Richtung, aus der ich die Stimme vermutete: »Hallo? Kannst du mich verstehen? Mein Name ist Umbri und ich bin ein Regenschirm. Du auch?«
»Ach nee. Natürlich bist du das. Was sonst? Hier liegen nur Regenschirme herum. Klar bin ich auch einer, du Schlaumeier. Mein Name ist Bella.«
Im ersten Moment war ich so baff, dass ich nichts antworten konnte.
»Was ist los? Hat es dir die Stimme verschlagen, Umbri?«, fragte Bella, dieses Mal jedoch etwas netter.
»Ich, ähm, nein«, stotterte ich verlegen, bis mir einfiel, dass sie vorhin »aua« gesagt hatte. Ich erinnerte mich an meine guten Manieren, die ich zweifellos besaß, und fragte: »Bella, was ist los mit dir? Tut dir was weh?«
»Danke der Nachfrage. Ja, ich habe mir den Kopf an der dummen Schachtel angestoßen. Das tut voll weh, aber bis wir angekommen sind, ist es bestimmt verheilt.«
Bella schien echt nett zu sein. Wusste sie, was uns erwartete? Wo wir hingebracht wurden? Woher? Genau das fragte ich sie und sie kicherte leise.



Autorenvita:
1980 in Hamburg geboren, lebt Christina Stöger nun glücklich verheiratet im Süden Deutschlands. Ob im Café oder beim Spaziergang mit ihrem Hund – immer ist sie bereit, von Freunden erlebte Geschichten, ebenso wie eigene Gedanken, mit großer Emotion zu Papier zu bringen. Lyrik und Prosa schreibt sie mit viel Herz und Gefühl. Seit 2010 widmet sie sich dem geschriebenem Wort.

Dienstag, 23. Mai 2017

Schwimmen macht Spaß! Von Veronika Aretz



Klappentext

Schwimmen macht Spaß! – Wie Jana ihre Angst vor dem Wasser verliert

Die fünfjährige Jana hat Angst vor dem Wasser. Selbst die tolle Rutschbahn im Freibad kann sie nicht dazu bringen, ihre Furcht zu überwinden. Als ihre Mama sie zu einem Schwimmkurs anmeldet, glaubt Jana nicht daran, dass sie das Schwimmen jemals lernen wird. Doch dann ist der Kurs viel cooler, als sie es für möglich gehalten hätte …

Eine Geschichte darüber, wie aus einem Angsthäschen eine kleine Wasserratte wird.

Link zum Taschenbuch Amazon: https://www.amazon.de/dp/3944824644


Leseprobe (ab Seite 12):

Endlich ist es soweit: Zusammen gehen wir zur neuen Wasserrutsche. Viele Leute stehen dort schon Schlange.
„Na, wer will denn mal mit mir rutschen?“, fragt Papa unternehmungslustig.
„Ich!“, ruft Max sofort.
Ich zögere. Mama sieht es und lächelt. „Ich schau mir erst einmal an, ob ihr heil unten ankommt. Bleibst du bei mir, Jana?“
Ich nicke und bin froh, dass ich noch nicht rutschen muss.

Papa und Max kommen aus der Rutsche gesaust und platschen ins Wasser. Das Wasser spritzt bei ihnen besonders hoch. „Noch mal!“, ruft Max begeistert. Er zerrt Papa an der Hand.
Ich drehe mich weg, mir ist gar nicht gut.
„Wir Frauen gehen erst einmal im Kinderbecken planschen“, sagt Mama.

Doch beim Kinderbecken wartet eine böse Überraschung auf uns: Es ist gesperrt!
Enttäuscht sehe ich Mama an.
„Macht nichts“, sagt sie. „Ich zieh dir die Schwimmflügel an und wir gehen in das große Becken.“
Damit bin ich einverstanden. Doch da pfeift der Schwimmmeister und sagt: „In das Schwimmerbecken dürfen nur Kinder, die schon schwimmen können!“
Ich schaue mir die Kinder im großen Schwimmbecken an. Sie planschen, toben und springen. Manche werfen sich einen Ball zu. Alle haben Spaß.
Mama guckt ratlos. „Jana, du musst endlich mal Schwimmen lernen!“, sagt sie.
Aber mir reicht es jetzt. „Ich will nicht! Schwimmen ist doof!“, schreie ich.
Mama schüttelt ratlos den Kopf und geht mit mir zurück zu unserem Platz.




Vita:
Veronika Aretz wurde 1963 in Aachen geboren, hat Grafik-Design studiert und arbeitet seit mehreren Jahren als Selbstständige. Mit ihrem Mann und den drei Kindern lebt sie in der Nähe von Aachen. Seit dem Jahr 2000 trainiert sie ehrenamtlich Kinder im Schwimmverein ihrer Heimatstadt.
www.va-verlag.de, www.kinder-lernen-schwimmen.de


Dienstag, 2. Mai 2017

Das Zaubersaxophon - wie der kleine grüne Frosch endlich einen Namen bekam - erzählt von Marion von Vlahovits



Illustriert von Angelika Niklas

Was macht ein Frosch alleine auf dem Mars?

Er hüpft einsam umher und wird immer blasser.
Doch dann passiert etwas Wunderbares.

Er verlässt sein gewohntes Umfeld.
Er entdeckt seine Bestimmung.
Er rettet  eine Froschprinzessin.
Er bekommt einen Namen.

Das Zaubersaxophon ist eine Geschichte über den Zauber der Musik,
über den Mut sich auf etwas Neues und Unbekanntes einzulassen,
über Freundschaft und darüber, wie wichtig es ist, in einer Gemeinschaft mit anderen zu leben.


Klappentext:


Der kleine grüne Frosch lebt alleine auf dem Mars. Er ist einsam. Außer ihm gibt es kein anderes Lebewesen auf diesem Planeten.
Doch eines Tages entdeckt er ein unbekanntes Flugobjekt und so beginnt das größte Abenteuer seines Lebens.
Er findet seine Bestimmung und am Ende erhält er endlich einen eigenen Namen.
Erhältlich bei Amazon und BoD, außerdem kann das Buch kann in jeder Buchhandlung bestellt werden und ist als Taschenbuch und als eBook erhältlich.


Leseprobe:
Auf dem Mars lebte einmal ein kleiner grüner Frosch. Seine Haut hatte die Farbe von frischem Gras und seine Augen leuchteten goldgelb wie Sterne in der Nacht.
Der kleine grüne Frosch lebte schon so lange er denken konnte alleine auf dem Mars. Deshalb hatte er auch keinen Namen. Es gab ja niemanden, der ihm einen Namen hätte geben können.
Der kleine Kerl fühlte sich sehr einsam. Jeden Tag hüpfte er auf seinen grünglänzenden, spindeldürren, langen Beinen auf dem Mars herum. Aber ganz gleich wie weit er auch sprang - und er war ein sehr guter Springer- er fand kein anderes Lebewesen.
So wurde er immer einsamer und einsamer. Seine Haut glänzte nicht mehr und das Leuchten verschwand aus seinen Augen. Der kleine grüne Frosch wurde immer blasser und schwächer.
Eines Tages, als er müde und traurig auf dem Mars herum hüpfte, entdeckte er etwas, was er noch nie zuvor gesehen hatte. Direkt hinter einem großen Felsbrocken befand sich ein sehr, sehr großes, merkwürdiges Etwas. Himbeerrot war es und stand auf vier schwarzen Ringen. An beiden Seiten befanden sich lilablassblaue Flügel und vorne war sogar ein Propeller angebracht. Aufgeregt hüpfte der kleine grüne Frosch zu diesem seltsamen Ding. Es bewegte sich nicht vom Fleck und so traute er sich vorsichtig immer näher heran.
Aufgeregt hopste er einmal um das Flügel-Propeller-Ding herum und betrachtete es sehr genau.
„Was kann das nur sein? Wo kommt es nur her?“

Autorenvita
Als Tochter eines Piloten bin ich die ersten Jahre meines Lebens viel herumgekommen. Bücher und Geschichten waren in dieser Zeit für mich eine Art Heimat neben meiner Familie. Seit fast 30 Jahren lebe und arbeite ich nun schon hier im Landkreis Regensburg. Ich bin Lehrerin an einem Förderzentrum und liebe die Arbeit mit den Kindern. Sie sind meine besten und kritischsten Zuhörer. Wenn mir neue Geschichten einfallen sind sie oft inspiriert durch Erlebnisse mit meinen Schülern. Bei meinem Hundekrimi ist das jedoch anders.
Die Idee dazu entstand während der Spaziergänge mit meiner eigenen Hündin Laila und ihrem Freund Gino.
Facebook https://www.facebook.com/pages/Gino/441654182575372
Homepage https://marionsgeschichtenwerkstatt.jimdo.com

Dienstag, 25. April 2017

"Sieben goldene Tränen" von Marianne Schaefer



Warum sitzt ein kleiner Prinz mit einer Pudelmütze auf dem Kopf, die seine grünen Haare verbergen, allein am Strand und spricht mit einem Stück Holz?
An seinem zehnten Geburtstag muss Robert erkennen, dass sich sein Leben gänzlich verändern wird. Er muss sich eine neue Heimat suchen, denn man hat ihn aus dem Königreich gewiesen, dass eigentlich ihm gehört. Alles, was ihm bleibt, ist eine Reisetasche und seine geliebte Flöte. Er landet auf dem Schiff der Hexe Bösina, die seltsamerweise seinen Namen kennt und offenbar mit seiner geliebten Zofe etwas gemeinsam hat. Nur was?  Er begegnet dem dreiköpfigen Seeungeheuer Justus und den Märchenerzähler Arek, die sich beide als Diebe herausstellen, ohne wirklich böse zu sein. Fehmi aber, ein winziges Regentröpfchen in Gummistiefeln, mit einer lustigen Schleife im Haar, wird seine Vertraute. Bald sind sie zu einer festen Gemeinschaft geworden und bestehen miteinander viele Abenteuer. Es gelingt ihnen, die wirklich Bösen zu bestrafen und das Schloss des kleinen Prinzen zu erobern.
Die liebevollen Illustrationen von Claudia Quiske machen das Buch zu einem Lesevergnügen nicht nur für Kinder.

Erhältlich beim Verlag



Sieben goldene Tränen
5. Kinderbuch

Kapitel 1
Prinz Robert wird verbannt

Als Prinz Robert an seinem zehnten Geburtstag die Augen öffnete, ahnte er, dass sich sein Leben ab heute verändern würde. Ihm waren die traurigen Augen seiner Lieblingszofe Frederike und das Getuschel der anderen Angestellten in den letzten Tagen nicht entgangen.
Da öffnete sich auch schon die Tür und die Zofe erschien, um ihm beim Anziehen zu helfen. Ihr Gesicht war ernst und in ihren Augen standen Tränen.
„Guten Morgen, mein Liebling“, flüsterte sie ihm leise ins Ohr und strich ihm über die Wangen. „Herzlichen Glückwunsch,
mein Kleiner! Ich soll dich gleich zum neuen Herrscher, deinem Onkel Reinald, in den Thronsaal bringen.“
Nun kullerten der Zofe doch Tränen übers Gesicht, die sie allerdings vor Robert zu verbergen suchte. Es gelang ihr nicht.
„Warum weinst du, Frederike?“, wollte er wissen.
„Oh, es geschieht nur aus Sorge um dein Wohlergehen.”
Der kleine Prinz tröstete sie: „Ich weiß, mein Onkel ist streng, aber warum sollte er mir Böses wollen! Sicher möchte er nur zum Geburtstag gratulieren!“
Die Zofe holte tief Luft, schwieg und kleidete Robert an. Dann nahm sie ihn bei der Hand. Sie waren schon fast an der Tür, da rannte der Prinz zurück, griff nach seiner Mütze, die auf einem Stuhl neben dem Bett lag, und stülpte sie sich über den Kopf. Er war nämlich nicht wie andere Kinder, sondern hatte mit grünen Haaren das Licht der Welt erblickt. Es gab nicht viele, die davon wussten – nur seine verstorbenen Eltern, Onkel Reinald und Frederike. Sie schnitt ihm eigenhändig die Haare und sorgte dafür, dass kein grünes Härchen unter der Mütze hervorlugte.
Der kleine Prinz war ein einsames Kind. Seiner grünen Haare wegen durfte er nicht mit den Kindern der Höflinge spielen, nie jemand zu sich einladen. Sein einziger Zeitvertreib war eine Blockflöte, die ihm die Eltern vor ihrem so plötzlichen Tod geschenkt hatten. Wenn er im Schlossgarten darauf spielte, stellten selbst die Vögel das Zwitschern ein und die Bienen vergaßen das Summen, so lieblich klangen seine Melodien.
Mit klopfenden Herzen betraten Frederike und Robert den Thronsaal.
König Reinalds Rede war kurz und knapp. „Deine Eltern haben vor ihrem Tod bestimmt, dass ich so lange regiere, bis du alt genug bist, selbst den Thron zu besteigen. Doch heute ist erst dein zehnter Geburtstag. Deshalb wirst du die nächsten Jahre in einem fremden Land verbringen und erst zurückkehren, wenn ich es für richtig halte. Deine Zofe hat auf meinen Befehl hin alle Vorbereitungen zur Abreise getroffen. Draußen wartet die Kutsche, die dich in die Fremde bringen wird!“
Der kleine Prinz hätte gerne aufbegehrt, doch er wusste, es war zwecklos. Onkel Reinald war ein hartherziger Mensch. Als seine Eltern im letzten Jahr verunglückten, durfte er sie kein letztes Mal sehen und niemals deren Grab besuchen. Er wusste nun, warum man im Palast getuschelt und warum Frederike geweint hatte. Der Plan des neuen Herrschers, ihn wegzuschicken, war dem Hofstaat bereits zu Ohren gekommen. Aber wie hart der Onkel auch sein mochte, einen Geburtstagswunsch würde er ihm doch nicht verwehren!
Und so sagte Robert: „Bitte erlaube mir, an das Grab meiner Eltern zu treten, um mich zu verabschieden.“
Frederike blickte den Prinzen entsetzt an, als habe er etwas Furchtbares ausgesprochen.
König Reinald wurde blass. Sein Gesicht verzerrte sich.
„Das kann ich dir nicht gestatten“, antwortete er und zur Zofe gewandt befahl er: „Bring ihn weg!“
Der kleine Prinz wollte nicht weinen, er wollte tapfer sein, doch plötzlich rannen Tränen über seine Wangen. Sieben an der Zahl. Sie fielen als goldene Perlen zu Boden. Von des Königs Blicken, denen der Zofe und Roberts verfolgt, rollten sie durch den Thronsaal und schlüpften unter der Saaltür hindurch. Deutlich hörte man das Klicken der Perlen, als sie auf der breiten Treppe von einer Stufe zur nächsten hüpften. Danach herrschte Stille.
König Reinald saß wie versteinert auf seinem Thron. Das Klicken der goldenen Tränen hallte in seinen Ohren wieder. Die Zofe und den Neffen schien er vergessen zu haben. Frederike ergriff die Hand ihres Schützlings und eilte mit ihm nach draußen.
„Frederike, was war das? Was ist mit meinen Tränen geschehen?“, fragte Robert verwundert. „Wohin sind sie gerollt?“
Was sollte die Zofe dem Prinzen antworten? Das Herz war ihr schwer genug wegen des Abschieds und gleichzeitig hätte sie jubeln können. Die goldenen Tränen, die Robert geweint hatte, waren ein Zeichen ihrer Schwester Sapralotta. Es bedeutete: Mach dir keine Sorgen um den Prinzen, ich passe auf ihn auf! Frederike nahm daher Roberts kleine Hand in die ihre, drückte sie und sagte: „Die goldenen Tränen bedeuten Glück. Alles wird gut, mein Liebling!“
Kurz darauf saß Robert in der Kutsche. Der Kutscher ließ die Peitsche knallen und los ging die Fahrt ins Ungewisse. Solange es möglich war, winkte Robert der weinenden Frederike zu, die immer kleiner und kleiner wurde …
Robert war noch ein Kind, doch schon klug genug, um zu erkennen, was sein Onkel mit ihm vorhatte: Ab jetzt war er nicht mehr Prinz Robert, der einmal den Thron besteigen sollte, sondern nur noch Robert, der Junge mit den grünen Haaren, ohne Anrecht auf Krone und Reich.
Die lange Fahrt ging vorbei an Wiesen, Wäldern und Seen. Irgendwann wurde der kleine Prinz schläfrig, seine Augen wurden immer kleiner und dann war er eingeschlafen. Auch der Kutscher vorn auf dem Bock wurde schläfrig. Zuletzt fielen ihm ebenfalls die Augen zu und sein Kopf sank auf die Brust. Die Pferde trotteten im gleichen Tempo weiter, als sei ihnen der Weg bekannt.
Sobald die Kutsche über eine besonders holprige Straße rollte, wurde Robert wach und blickte nach draußen. Auf dieser Seite dehnte sich ein großes Meer. Es lockte ihn mit seinen weiß-schaumigen Wellenkronen. Einem inneren Drang folgend, öffnete er die Tür, warf seine Reisetasche nach draußen und sprang hinterher. Die Kutsche holperte weiter und bald war sie seinen Augen entschwunden.
Der Weg über den Strand bis zum Wasser war nur kurz. Robert warf die Tasche in den Sand, zog Schuhe und Strümpfe aus, bohrte die Zehen in den feuchten Untergrund und ließ sie sich von den anrollenden Wellen wieder sauber spülen. Ach, war das herrlich! Er vergaß alle seine Sorgen. Als er sich genug vergnügt hatte, nahm er die Flöte aus der Tasche und spielte. Aber diesmal gerieten ihm die Melodien so traurig, dass es einen Stein hätte erweichen können …

Marianne Schaefer wurde am 12.01.1938 in Landsberg/Warthe
geboren. Nach der Vertreibung aus der Heimat verbrachte sie ihre Kindheit
in Mittelfranken.
Sie arbeitete als Glasbläserin, Keramikmalerin, Verwaltungsangestellte,
und bis zum Ruhestand in einem Heim für geistig und körperlich
behinderte Menschen. Seit 25 Jahren wohnt sie in der Nähe von
Lahr/Schwarzwald. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder, neun Enkelkinder   
und sieben Urenkel. 
Seit Jahren schreibt sie Geschichten für Erwachsene und Märchen für
Kinder, die in verschiedenen Anthologien veröffentlicht wurden.
Ihre bisher veröffentlichten Kinderbücher haben teilweise mehrere
 Auflagen.
 „Sami, der kleine Elefant“, Sperling - Verlag.
„Annegret und der Zaubersee“, Sperling - Verlag.
„Schneeflocken außer Rand und Band“, Sarturia - Verlag.
„Der zerbrochene Spiegel“, im Sarturia - Verlag.
„Sieben goldene Tränen, Karina – Verlag – Wien.
„Erzählungen vom Winterkind“, Karina – Verlag – Wien.
 „Lilly und der Potzemockel“, Karina –Verlag – Wien.
Weitere Kinderbücher sind in Arbeit.
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